Keine neue Weisheit und den meisten Nutzern wohl bekannt: Postings auf Social Media Plattformen werden längst nicht mehr in der chronologischen Reihenfolge ausgespielt, in der sie gepostet wurden. Ein toller Posting-Text ist geschrieben, ein passendes Bild dafür erstellt und dann wird das Posting scheinbar ‚verschluckt‘ und von niemanden gesehen? Was kann man tun, damit das Posting mehr Leute im Newsfeed der Social Media Plattform erreicht? In diesem Blogbeitrag verrate ich, welche Faktoren im Jahr 2021 den größten Einfluss auf den Algorithmus haben – und damit ganz unmittelbar auf Eure Reichweite.

Facebook, Instagram und Co passen ihren Algorithmus ständig an. Gefühlt folgt Update auf Update. Davon merkt man meist erst mal nichts, außer das die eigenen Beiträge plötzlich schlechter ausgespielt werden. Hier nun kurz zu den schon lange geltenden und bekannten Algorithmus Basics. Hält man sich an diese vier Punkte, schafft man eine gute Basis für die bessere Sichtbarkeit der Postings.

Diese vier Faktoren beeinflussen den Algorithmus auf Social Media Plattformen:

  • der richtige Zeitpunkt des Postings
  • die Interaktionen mit dem Posting
  • die Häufigkeit der Postings
  • die Regelmäßigkeit der Postings

Im Folgenden ein detaillierter Blick auf die einzelnen Faktoren:

Postingszeitpunkt – oder: postet dann, wenn eure Community im Netzwerk aktiv ist

Befinden sich zum Zeitpunkt des Postings aktuell viele User eurer Community im Netzwerk, ist die Chance höher Likes, Shares und Kommentare zu bekommen. Diese Engagement-Signale belohnt der Algorithmus auf fast allen Plattformen und steigert die Reichweite deines Postings auch nachdem es schon eine zeitlang online ist.

Tipp: Die Insights der Plattformen liefern dir wertvolle Daten. Hier siehst Du wann deine Fans am aktivsten sind. Dabei spielen Wochentag und Uhrzeiten eine wichtige Rolle. Probiert den optimalen Punkt zu treffen.

Interaktion – oder: aktive Interaktionen sind wertvoller als passive

Die Grundannahme ist, dass Aktionen welche vom User mehr Aufwand erfordern auf eine höhere Qualität eures Contents hinweisen. Beiträge werden eher kommentiert oder geteilt, wenn sie für andere Nutzer einen Mehrwert liefern. Eine neue Info, neues (Experten-) Wissen, eine coole Grafik oder ein Blick hinter die Kulissen eures Business. Dagegen zählen ein einfaches „gefällt mir“ oder click-throughs eher als eine passive Interaktion und werden entsprechend schlechter vom Algorithmus gewertet.

Tipp: Eine möglichst konkrete Handlungsaufforderung am Ende eurer Beiträge animiert die Follower zu einer aktiven Interaktion. Die Bandbreite zwischen „Welche Erfahrungen hast Du mit xyz gemacht?“ und „Markiere eine Person, die das ebenfalls interessieren könnte unter diesem Posting.“ liefert euch unzählige Möglichkeiten.

Häufigkeit und Regelmäßigkeit – oder: verschießt euer Pulver nicht sofort

Passiert nichts, langweilt sich der Algorithmus. Daher ist es wichtig, dass ihr regelmäßig und mit einer professionellen Häufigkeit postet. Habt ihr beispielsweise 8 Postings vorbereitet, postet sie nicht alle innerhalb von zwei Tagen. Besser wäre es, wenn ihr zwei Wochen jeden zweiten Tag ein Posting veröffentlicht. Natürlich ist die Häufigkeit stark davon abhängig wieviel Zeit ihr in den Social Media Auftritt investieren wollt oder könnt.

Tipp: Bevor ihr einem neuen Netzwerk beitritt, überlegt genau ob ihr genug Zeit habt dieses Netzwerk mit ausreichend und qualitativ hochwertigen Inhalten zu versorgen. Über alle Plattformen hinweg solltet ihr mindestens 2-3 Mal in der Woche neuen Inhalt veröffentlichen. Wechselt dabei zwischen verschiedenen Formaten ab.